Frag doch mal den Leuchtturm!

Sie suchen persönlichen Rat, möchten Ihre Fragen im vertraulichen Gespräch mit einem Betroffenen erörtern und von seinen Erfahrungen profitieren? Dafür sind unsere Leuchttürme da. Wir vermitteln Sie gerne an unsere ehrenamtlichen Berater/innen.

Sie erreichen uns montags bis freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr unter Tel.: 0385-3922022 oder per E-Mail: ms@dmsg-mv.de.

5. Rostocker Neurologie-Tag

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Rostock lädt am 7. Dezember 2019 von 09:00-14:00 Uhr im Radisson Blu Hotel Rostock dazu ein.

Anmeldungen bitte an das Sekretariat, Iris Kell, Tel. 0381 4949517 oder iris.kell@med.uni-rostock.de.

zum Programm

MS Connect: Kennenlern-Plattform der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) verbindet MS-Betroffene im geschützten Raum

Gemeinsam stärker als MS: vertraulich und dennoch eine große Gemeinschaft

Rund 240.000 Menschen leben in Deutschland mit Multipler Sklerose. Viele bewältigen ihren Alltag mit dieser chronischen Krankheit gut, wünschen sich aber mehr Austausch mit anderen Betroffenen. Der Schritt in die Öffentlichkeit der sozialen Netzwerke bleibt jedoch oft eine Hürde. Um MS-Erkrankten und ihren Angehörigen eine Option zur geschützten Kontaktaufnahme und Kommunikation zu eröffnen, hat die Cocomore AG – Agentur für Marketing, IT und Experience Design – im Auftrag der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) eine Kennenlern-Plattform für Menschen mit MS entwickelt.  „MS Connect“ ist ein soziales Netzwerk, das MS-Erkrankten ermöglicht, sich – zunächst anonym –kennenzulernen, miteinander regional und überregional zu vernetzen und später auf Wunsch auch privat und mit Klarnamen auszutauschen. Der Bedarf ist groß: Über 1000 Mitglieder habe sich bereits auf „MS Connect“ angemeldet.

 

 

Gemeinsam stärker als MS: vertraulich und dennoch eine große Gemeinschaft

 

Der Vorteil gegenüber anderen sozialen Netzwerken: Auf „MS Connect“ lassen sich neue Kontakte gezielt nach Kriterien suchen, die für MS-Betroffene besonders relevant sind. So können registrierte Nutzer nicht nur nach Beruf, Hobbies, Alter oder Wohnort, sondern auch nach Therapien oder der gesundheitlichen Situation gefiltert werden. Trotzdem bleibt die Privatsphäre geschützt. Nutzer können ihre Kontakte nach Bekanntheitsgraden klassifizieren und ihnen so schrittweise mehr Informationen über sich preisgeben. Welche Informationen im Profil zu sehen sind und für wen, bestimmt der Nutzer selbst. Zum anderen wird ein Account erst nach Authentifizierung durch die DMSG freigeschaltet.

 

Ein Gemeinschaftsprojekt, das die Lücke zwischen Social Media und lokaler Kontaktgruppe schließt: www.msconnect.de

 

MS Connect ist eine Plattform, die eine optimale Kombination von Vernetzung und Anonymität gewährleistet. Die Kontaktaufnahme zwischen den Nutzern erfolgt über persönliche Nachrichten. „Bei uns wird Privatsphäre großgeschrieben“, erklärt Hendrik Schmitt, DMSG-Bundesgeschäftsführer.

 

Initiiert wurde das Projekt vom DMSG-Landesverband Hessen. Mittlerweile wirken alle 16 Landesverbände und der Bundesverband der DMSG an der Plattform mit.

 

Die DMSG bedankt sich bei der Agentur Cocomore, die pro bono Design und technische Entwicklung von „MS Connect“ in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) übernommen hat und für den technischen Betrieb und die Wartung von „MS Connect“ verantwortlich zeichnet. Die inhaltliche Betreuung sowie die Beantwortung von Nutzeranfragen übernimmt der DMSG-Bundesverband. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Gemeinnützige Hertie Stiftung, die MS Connect in der Entwicklungsphase finanziell unterstützt hat.